Orangenbaum Ziehen

Orangenbaum Ziehen

Orangenbaum Ziehen – Standort

SOMMER

Ein idealer Standort bietet Schutz vor zu starkem Wind und ist lichtdurchflutet. Solange die Temperaturen nicht unter 1°C fallen, sind daher die Terrasse oder der Balkon ideale Standorte für die Orangenbäume. Ab dem aufblühenden Frühling bis zum späten Herbst bietet ein Standort mit Südlage eine perfekte Ausrichtung zum Sonnenlicht. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung ist auch das Haus oder die Wohnung eine geeignete Umgebung. Wichtig ist nur, dass der Orangenbaum an einem gleichmäßig feuchten und warmen Standort steht mit ausreichend Sonnenlicht.

WINTER

Sinken die Temperaturen zu Beginn der Übergangszeit, färben sich die Blüten des Orangenbaums in ein bezauberndes violett. Zitrusgewächse werfen Ihre Blätter, auf Grund der fehlenden Vegetationspause nur ab, wenn die Temperaturen unter die Frostgrenze (0°C) fallen.

Doch kein Grund zur Panik! Mit etwas Geduld und Pflege wird der Orangenbaum wieder erblühen und Blätter bzw. Früchte tragen. Je älter der Orangenbaum ist, desto besser stehen Ihre Chancen. Denn mit zunehmendem Alter steigt die Widerstandsfähigkeit, sodass die älteren Bäume leichten Frost vertragen (um die 0°C).

Helle Standort wie bspw. Treppenhäuser, Garagen und Gartenhäuser sind, auf Grund der ausreichenden Sonneneinstrahlung, ideal zur Überwinterung geeignet. Der Richtwert ist 6 Stunden am Tag, die der Baum Sonnenlicht benötigt.

Beachten Sie, dass je heller der Überwinterungsraum ist, desto höher muss auch die Temperatur des Raumes sein. So schaffen Sie ein harmonisches Vegetationsklima. Überwintert der Baum bei niedrigeren Temperaturen unterstützten Sie das Wurzelwerk durch eine isolierende Jutehaub.

Wichtig ist, dass starke klimatische Übergänge vermieden werden. Da der Orangenbaum sensible auf diese Veränderungen reagiert, ist ein Umstellen oder Drehen des Baumes zu vermeiden.

Orangenbaum Ziehen – Erde/Substrat

Das Wurzelwerk muss ausreichend belüftet werden und der Orangenbaum ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen muss eine Erde verwendet werden die ausreichend Wasser aufnehmen kann. Das Substrat besteht anteilig aus Gesteinsgranulat, Kompost, Lehm und Torf. Die unterste Schicht bildet das Gesteinsgranulat bspw. in Form von Tongranulat oder Blähton. Diese Schicht verhindert Entstehung von Staunässe und fördert die Versorgung des Wurzelwerkes mit Sauerstoff. Eine ausreichende Sauerstoffzufuhr wirkt einer Schimmelbildung entgegen. Damit der Orangenbaum stabil im Topf steht, wird Lehm hinzugegeben.

Kompost und Torf versorgen den Orangenbaum ausreichende mit Nährstoffen. Das Gesteinsmehl wird der Erde beigemischt um für Boden einen idealen Säuregehalt zu schaffen, der bei einem pH-Wert von 6 liegt.

NameCompoSana - Anzucht und Kräutererde
HerstellerCompo
Bewertung
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