Profi-Tipps

Schädlinge

Orangebäume sind sehr resistent gegen Erkrankungen und Parasiten. Tritt dennoch ein Pilz- oder Parasitenbefall ein, helfen einfach Haushaltmittel oft wirksamer als chemische Produkte.

Spinnmilben bevorzugen eine trockene Umgebung. In Folge dessen hilft bei einem Befall durch den Parasiten eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Unterstützend wird der Orangenbaum mit kalkfreiem Wasser besprüht und Klebefallen aufgestellt.

Bei einem Befall durch Wollläuse, Marienkäfer, Wanzen oder andere 
Parasiten wird der Orangenbaum im Sommer als erstes mit dem
 Gartenschlauch abgespritzt. Mit einem Blumensprüher wird anschließend Brennnesselsud oder ein Schmierseife- Spiritus-Gemisch (Jeweils ein Esslöffel) auf die Blattoberfläche aufgesprüht.

Topf

An warmen Sommertage heizen sich schwarze Töpfe stark auf. Dass Wasser wird nicht mehr von den Wurzeln in die Blätter befördert. Die Blätter fangen an zu welken. Abhilfe schafft ein weißer Topf oder ein Ton/Terrakotta- Gefäß mit einem Loch. Das Loch am Boden des Topfes belüftet die Wurzeln und reduziert die Gefahr von Staunässe.

Substrat

Die heimische Gartenerde enthält oft Pilze oder Viren. Wenn Sie daher Gartenerde nutzen möchten um ein Erdsubstrat herzustellen, trocknen Sie das feuchte Substrat zunächst auf einer schwarzen Folie in der Sonne. Dadurch kann eine Schädigung des Orangenbaums vermieden werden.

Schnitt

Der Rückschnitt der Pflanze ist wichtig, da sich der Orangenbaum ansonsten verdichtet und deshalb immer mehr innere Zweigen absterben. Der Bäum trägt weniger Blüten und zukünftig weniger Früchte im Sommer.

Trägt der Orangenbaum zu viele Früchte, können die Zweige abbrechen. Ernten Sie daher die Früchte regelmäßig um Bruchstellen zu vermeiden. Der leckere Vitamin C Lieferant fördert Ihre Gesundheit.

Überwintern

Bei der Überwinterung muss die Temperatur im richtigen Verhältnis zu der Sonneneinstrahlung stehen. Aus diesem Grund kombinieren Sie eine kurze Belichtungszeit mit hohen Temperaturen verliert der Baum im schlimmsten Fall seine Blätter. Für Sonnendurchflutete Räume sind 12-14°C ideal. Im Gegensatz dazu sollten die Temperaturen in dunkleren Räumen zwischen 4-7°C liegen.

Wichtig:  Nach der Überwinterung benötigt der Orangenbaum etwas Umgewöhnungszeit. Folglich muss sich der Baum ersteinmal langsam an das Sonnenlicht gewöhnen. Daher ist ein schattiger Standort zu Beginn zu wählen.

Gießen

Langsames Gießen fördert eine gleichmäßige Bewässerung des Wurzelwerkes. Des Weiteren wird die Bildung von Staunässe verhindert. Den Untersetzer nach dem Gießen von überschüssigem Wasser befreien.

Düngen

Die Zugabe von Dünger ist besonders in der kälteren Frühjahrszeit notwendig, um eine ausreichende Versorgung mit Nähstoffen zu gewähren.

EXTRA-Tipp

Ein Blumensprüher mit etwas Algensaft befüllen und auf die Blätter sprühen. Der Algensaft fördert die Widerstandskraft des Orangenbaums und verbessert das Aussehen der Blätter.